Agil nach innen – klassisch nach außen?

Habe heute einen interessanten Artikel zum Thema Agile Entwicklung vs. V-Modell XT gelesen. Interessant deshalb, weil ich mir gut vorstellen kann, so das immer wieder auftretende Problem zu lösen: Wie sag ichs meinem Kunden?
Immer wieder stehe ich vor dem Problem, dass meine Kunden nur den klassischen Weg kennen und ihn auch nur ungern verlassen wollen. Sie wollen zur eigenen Absicherung ein Pflichtenheft, einen Projektplan, ein Angebot mit einem konkreten Projektpreis.
Und all das passt ja dann doch nicht so ganz zu SCRUM als agilem Vorgehensmodell. Klar: ich habe mein Backlog, ich habe Releases, aber ich habe keine angeblich „verlässliche“ Featureliste für die Leistungsebene. Ich habe auch keinen Preis für die definierten Inhalte des Pflichtenheftes sondern nur ein Budget, welches meiner Zeit und Ressourcenplanung für die Sprints entspricht.
Da klingt der Vorschlag, die beiden Weten miteinander zu verbinden, verführerisch.
Mal sehen, ob ich eine Projekt mal so angehe.

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